SEO und SEM sind zwei Teildisziplinen des Suchmaschinen-Marketings, die im Optimumfall einander ideal ergänzen. Keinesfalls sollten diese beiden mächtigen Marketingkanäle isoliert betrieben werden. Jede Teildisziplin liefert wichtiges Futter für die jeweils andere Disziplin. Wer bereits eine etablierte Webseite hat, dann liegen in aller Regel bereits umfangreiche Tracking-Daten z.B. aus Google-Analytics vor, die die Grundlage für den Start einer erfolgreichen Adwords-Kampagne bilden sollten.

Fängt man  hingegen mit einer neuen Seite bei Null an, dann kann man mit Hilfe von Adwords sehr schnell Informationen generieren, welche die Grundlage bilden können für die Ausrichtung der Online-Optimierung im Seo-Bereich. Hierfür kann man am besten einfach die auf Basis von Plausibilitätsüberlegungen generierten Keywords im Broad Mach im Google-Suchnetzwerk und im Content-Netzwerk buchen.

Das Suchnetzwerk liefert sehr schnell Informationen, wie die Leute die Produkte suchen, die man verkaufen will. Dabei kristallisieren sich dann diejenigen Top-Keywords heraus, die gut konvertieren. Natürlich findet man auch die Vokabeln, die vielleicht viel gesucht werden, aber bei denen nicht gekauft wird.

Die Auswertung der Webseiten des Contentnetzwerkes gibt einen schnellen Überblick über das Mitbewerberumfeld. Diese Analyse dieser Seiten kann weitere Erkenntnisse für die unterschiedlichen Optimierungsansätze des Wettbewerbs liefern. Zudem können unter diesen Seiten relevante Linktauschpartner gefunden werden. Und auch die Kollegen aus dem Affiliate-Management können von dieser Datenbasis profitieren.

Natürlich ist der Informationsfluss keine Einbahnstraße. Vokabeln, die in der generischen Suche gut konvertieren, lohnt es auch per Adwords zu bewerben. Hierdurch kann die Reichweite mitunter drastisch ausgeweitet werden. Aus den genannte Gründen, sollte man das Suchmaschinen-Marketing ganzheitlich betrachten und nicht als konkurrierende Teildisziplinen.

Klaus-Martin Meyer betreut für diverse Firma sowohl Seo- als auch SEM-Kampagnen, wobei seine Lieblingsthemen aktuell Headsets und Servietten sind.

Gestern Abend um 19.OOh hat mein SEO Herz höher geschlagen. Seit langem versuche ich das Key "Krawattenknoten" mit einem meiner Projekte nach oben zu bringen. Anhand der Konkurrenzanalyse für dieses Keyword sollte das innerhalb weniger Wochen erledigt sein. Ja Pustekuchen! Es war echt ein harter Weg in die TOP 10 der Google Serps. Das kann ich euch sagen. Die Konkurrenz schläft nämlich nicht und optimierte dagegen. Dabei hat sich in den SERPS seit Monaten nichts geändert. Was bei einem nicht stark umworbenem Key schonmal heftig und auch echt böse enden kann. Da man die Plätze ja gut machen will, wird auch mal die magische Grenze innerhalb des Linkbuildings pro Tag überschritten. Es ist ein echter Sport.

- Ich ging also davon aus, dass dieses Thema leicht zu erobern sei. -

Ich habe es geschafft!

Ziel war es, das Keyword "krawattenknoten" mit seinen wichtigsten Kombos in die TOP 10 zu bringen. Das hab ich nun hinter mir! Jetzt kommt allerdings der Ehrgeiz die Seite auch dort zu halten! Denn ausruhen kann ich mich darauf auf keinen Fall. Mal sehen was die Konkurrenz so macht. Ich freue mich auf die die Brocken, die mir während der Optimierung in den Weg geworfen werden. Die bisherigen konnte ich ausräumen, mal sehen was da noch so kommt. :-P Vielleicht schaffe ich es in die TOP 5? Oder vertreibe sogar den Platzhirsch? Ich werde am Ball blieben im Wettlauf um die Serps! Bookmarking

Die Verwaltung von Adwords Konten wird wirklich immer transparenter. So hat der Suchmaschinenriese nun auch die Änderungen an den Kampagnen in der Protokollübersicht in schönes Diagramm gepackt. Was ich an sich sehr schön finde ist allerdings für Anbieter von SEM eine echte Hürde. So kann der Kunde jetzt zu 100% den Administrator des Adwords Konto durchschauen und ebenfalls die Änderungen mit CTR und Conversions in Zusammenhang bringen. Wer also nun Konten von Kunden verwaltet sollte auf der Hut sein. Der Kunden sieht nun fasst alles. :-)

Momentan ist das Trojanische Pferd Trojan.Qhost.WU im Umlauf, welches die Host Dateien auf Windows Rechnern ändert. Diese Art einen Computer zu manipulieren ist zwar nicht neu, doch versuchten die Programmierer solcher Pferde immer den User direkt auf die Seiten im Internet zu führen, die am PC Schaden anrichten können.

Der Trojaner Trojan.Qhost.WU beieinflusst den Rechner bei den Google Adwords Anzeigen. Der Benutzer landet nach dem Klick auf die Anzeige nicht auf der gewünschten Seite, sondern auf die veränderte Seite innerhalb der Host Dateien des befallenen PCs. Der Trojaner schafft dies, indem er die Abfrage der Google AdServer abfängt und manipuliert.

Wie groß der Schaden für den PC ist, kann ich leider nicht berichten. Doch man kann erahnen wie groß der Schaden für Werbetreibende, die über das AdWords Programm ihre Kunden aquirieren, werden kann, sollte der Trojaner sich schnell verbreiten. Ich kann jedem nur empfehlen sein Anti Viren Programm schnellstens auf den neuesten Stand zu bringen, da die großen Softwarehersteller bereits alle den Trojaner erkennen. Eine andere Alternative wäre es natürlich einen MAC zu kaufen. :-)

Neue Einnahmequelle für Publisher

Die beiden Unternehmen Adobe und Yahoo haben am 30.11.2007 veröffentlicht, das in der neuen Version des Adobe Acrobats kontextbezogene Werbung in PDF Dokumente eingebunden werden kann. Mit der neuen Funktion soll Publishern eine weitere Einnahmequelle zur Verfügung gestellt werden.

Wie genau die Werbung innerhalb der PDF Dokumente angezeigt werden soll ist derzeit noch unklar. Das Produkt heißt Ads for Adobe PDF Powered by Yahoo! und bezieht seine Daten aus dem Yahoo! Search Marketing Keyword Pool.

Gratis Content und PDF Werbung sinnvoll?

Nach Angaben von Adobe soll die neue Funktion der kontextbezogenen Werbung Publisher dazu animieren mehr interessanten und kostenlosen Content in PDF Dokumenten zur Verfügung zu stellen.

In meinen Augen geht der Schritt von Adobe und Yahoo in die richtige Richtung, da ich mir durchaus vorstellen kann, dass Adobe ganz schön an Boden verloren hat, seitdem es durch aktuelle Techniken ein Leichtes ist, einen eigenen Blog oder eine eigene Website zu erstellen und somit auf die PDF Downloads innerhalb des Contents zum größten Teil verzichtet werden kann.

Außerdem gibt es eine große Menge an Usern im Internet, die interessante Inhalte immer noch ausdrucken und offline lesen. Somit ist das PDF eine echte Alternative, um seine Werbung auch auf dem Offline Kanal richtig zu platzieren. Doch ob die Werbung wirklich wirkt und ob diese neue Art der Online Werbung auch ordentlich Umsätze bzw. Conversions für die Unternehmen bringt, wird sich zeigen.

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